Wiesbaden ist die Landeshauptstadt des deutschen Bundeslandes Hessen und mit seinen 15 Thermal- und Mineralquellen eines
der ältesten Kurbäder Europas.
Der Großraum Wiesbaden, neben der eigentlichen Stadt, hauptsächlich aus dem angrenzenden Rheingau-Taunus-Kreis, den
Städten Eppstein, Hochheim am Main, Hofheim am Taunus und den Gemeinden Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg
bestehend, zählt etwa 570.000 Einwohner. Wiesbaden bildet eines der zehn Oberzentren des Landes Hessen
und zählt ebenso wie Frankfurt am Main, Mainz und Darmstadt zu den Kernstädten
des Rhein-Main-Gebiets.
Das Stadtgebiet von Wiesbaden ist in 26 Ortsbezirke aufgeteilt. Von den 26
Bezirken zählen sechs zur Kernstadt Wiesbaden-Alt, die übrigen 20 wurden für die
seit 1926 eingegliederten Gemeinden gebildet. Zu den einzelnen Ortsbezirken
gehören teilweise noch Siedlungen und Wohnplätze mit eigenem Namen. Den
ehemals rechtsrheinischen Mainzer Vororten Amöneburg, Kastel und Kostheim
(kurz: AKK) wurde nach Eingliederung in das Wiesbadener Stadtgebiet 1945 wegen
der ungewissen Zukunft dieser Regelung ein Sonderstatus zuerkannt,
der sich seitdem namentlich auf den Gemeindehaushalt auswirkt.
Die Rheingauer Riesling-Route führt von Flörsheim-Wicker über Hochheim
kommend durch das südliche Stadtgebiet in den Rheingau bis Lorchhausen. Der Rheinsteig, der neue Wanderweg von
Wiesbaden-Biebrich nach Bonn, berührt alle Burgen auf der rechten Seite des Mittelrheins. In Wiesbaden beginnt die
Bäderstraße. Sie führt über Bad Schwalbach und Schlangenbad nach Bad Ems an der Lahn.
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